„Gemeinsam stärker wirken: Mein Strom kommt von hier. Mein Bürgerkraftwerk. Meine Energiewende.“

Presse

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Felix Denzinger
Vorstand Teckwerke Bürgereneregie Kirchheim
felix.denzinger(at)teckwerke.de
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Pressemitteilungen

Dezember 2016 Förderprogramm Elektromobilität

Die Teckwerke haben in Zusammenarbeit mit den Bürgerwerken und Renault einen Fördervertrag zum Bezug von Elektromobilen aller Versionen des Modells ZOE abgeschlossen, der nur noch bis 31.12.2016 läuft. Durch die Sonderkonditionen können die Käufer so bis zu 10.000€ inklusiv der staatlichen Förderung sparen. In den Genuss der ausgehandelten Konditionen kommen alle die Mitglieder der Teckwerke und Stromkunden werden. Je nach Ausstattungsvariante und Batteriekapazität kosten die Fahrzeuge nach Förderung noch ab

15.500 Euro brutto inkl. Überführung, Erstservice und Abwicklungsgebühr. Weitere Informationen gibt es auf der Seite www.Teckwerke.de

Teckwerke Bürgerenergie e.V.

Als regionaler Stromerzeuger bringt die Teckwerke Bürgerenergie e.V. die Energiewende voran und versorgt im Verbund mit der Bürgerwerken Haushalte und Unternehmen mit erneuerbarem Strom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. Jeder kann unter www.teckwerke.de einfach und schnell zu 100 % Ökostrom wechseln und so die Energiegenossenschaft bei ihrer Arbeit unterstützen.

Pressekontakt

Teckwerke Bürgerenergie eG

Paradiesstr. 23-25, 73230 Kirchheim u. Teck

Iris Sommer, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 07021-99899-89

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 www.teckwerke.de

Bilder gerne auf Anfrage

Oktober 2016 Die Teckwerke Bürgerenergie eG gewinnt als Teil des Ökostromversorgers „Bürgerwerke“ den Deutschen Solarpreis

PRESSEMITTEILUNG

Die Teckwerke Bürgerenergie eG gewinnt als Teil des Ökostromversorgers „Bürgerwerke“ den Deutschen Solarpreis


EUROSOLAR e.V. und die EnergieAgentur.NRW zeichnen die Teckwerke Bürgerenergie e.G. als Teil des Ökostromverbundes „Bürgerwerke“ mit dem Deutschen Solarpreis 2016 aus. Der Zusammenschluss von über 10.000 Bürgerinnen und Bürgern wird für den Aufbau einer genossenschaftlichen Stromversorgung für die Energiewende und das Stärken der regionalen Bürgerenergie-Bewegung geehrt.

Heidelberg/ Kirchheim, Oktober 2016 Der Deutsche Solarpreis in der Kategorie „Lokale und regionale Vereine/Gemeinschaften“ wird in diesem Jahr an die Bürgerwerke verliehen. Die Jury des traditionsreichen Preises zeigte sich von der Energiebürger-Gemeinschaft der Bürgerwerke überzeugt, da sie sich trotz widriger politischer Rahmenbedingungen für eine dezentrale, nachhaltige und bürgerschaftliche Energieversorgung einsetzt.
Die Teckwerke Bürgerenergie e.G. aus Kirchheim darf sich besonders über diese renommierte Auszeichnung freuen. Die Bürgerwerke wurden als Dienstleister zum Stromvertrieb federführend von den Teckwerken gegründet und stellen den Aufsichtsratsvorsitzenden. Aufgrund des innovativen Konzepts haben sich inzwischen 60 Energiegenossenschaften an den Bürgerwerken beteiligt.

Felix Denzinger, Vorstand der Teckwerke und Aufsichtsratsvorsitzender der Bürgerwerke sieht in der Auszeichnung eine wichtige Anerkennung für das Engagement der Teckwerke Genossenschaft vor Ort: „Wir widmen diesen Solarpreis allen engagierten Menschen, die die Energiewende in Kirchheim Teck und Umgebung vorantreiben. Wir freuen uns, dass diese Auszeichnung viele Menschen darauf aufmerksam macht, dass sie sich mit 100 % Strom aus erneuerbaren Energien von unseren Genossenschaften lokal versorgen können. So kann jeder an der Energiewende mitwirken und kann als Energiegenosse gleichzeitig Erzeuger und Verbraucher sein.“

Die feierliche Preisverleihung fand am 08.10.2016 im „Steinhaus im alten Bahnhof“ in Solingen statt. Laudator Ronald Feisel (WDR) betonte, dass die Bürgerwerke durch die Versorgung von Menschen mit erneuerbarem und lokalem Bürgerstrom einen zukunftsweisenden Weg für die Energiewende beschreiten. Der Solarpreis sei als Bestätigung und Ermutigung für die in den Bürgerwerken vereinten Energiebürger und lokalen Energiegemeinschaften zu verstehen, zu denen auch die Teckwerke aus Kirchheim gehören.

Der EUROSOLAR e.V. zeichnet als gemeinnützige Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien seit 1994 jedes Jahr Akteure aus, die sich für die erfolgreiche Umstellung des Energiesystems auf Erneuerbare Energien einsetzen. Damit sollen neue Impulse für eine dezentrale, bürgernahe und regenerative Energiewende gegeben werden.

Teckwerke Bürgerenergie e.G.

Als regionaler Stromerzeuger bringt die Teckwerke Bürgerenergie e.G. die Energiewende voran und versorgt im Verbund mit der Bürgerwerken Haushalte und Unternehmen mit erneuerbarem Strom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. Jeder kann unter www.teckwerke.de einfach und schnell zu 100 % Ökostrom wechseln und so die Energiegenossenschaft bei ihrer Arbeit unterstützen.

Pressekontakt

Teckwerke Bürgerenergie eG
Paradiesstr. 23-25, 73230 Kirchheim u. Teck
Iris Sommer, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 07021-99899-89
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www.teckwerke.de

Die Bürgerwerke

Die Bürgerwerke sind ein Zusammenschluss von über 10.000 Bürgern aus ganz Deutschland, die gemeinsam die Energiewende vorantreiben. In diesem Verbund versorgen sie als bundesweiter Ökostromanbieter Menschen mit erneuerbarem Bürgerstrom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. Mehr Informationen unter www.buergerwerke.de.

Pressekontakt Bürgerwerke

Bürgerwerke eG | Hans-Bunte-Straße 8-10 | 69123 Heidelberg
Christopher Holzem | Leiter Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 06221 39289 25 | Twitter: @CLHolzem
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.buergerwerke.de

Bürgerwerke-Stellvertreter der über 10.000 Energiebürger bei der Preisverleihung in Solingen. Mehr Bildmaterial unter www.buergerwerke.de/presse.

Foto Deutscher Solarpreis2106

Team Buergerwerke

 

 

 

 

11.07.2016 Mit den Teckwerken zum Windpark Lauterstein

WindparkBei der Teckwerke Bürgerenergie Genossenschaft können aktuell Bürgerbeteiligungen an Windparks und Photovoltaikanlagen gezeichnet werden. Das erste Windrad des neuen Parks dreht sich seit 28. Juni, weitere sind aktuell im Bau. Am Samstag 16.07.2016 ist eine Baustellenbesichtigung des Windparks möglich.
Gemeinsam mit der Bürgerenergie Remstal steht ein Bus für die Fahrt nach Lauterstein zur Verfügung. Der Projektentwickler des Windparks, Windkraftexperte Tilmann Wied von WPD steht für Fragen zur Verfügung. Es gibt insgesamt 40 Plätze. Der Preis beträgt 25,- Euro pro Person für die Busfahrt, Besichtigung und anschließendem Vesperbuffet in der Rose in Böhmenkirch (Getränke nach Verzehr extra). Zustieg erfolgt um 13:10h in Ebersbach-West beim LIDL- Parkplatz ca. 13:10. Einige Mitfahrgelegenheiten für Kirchheimer gibt es nach Voranmeldung um 12:30 in der Paradiesstraße 25 in Kirchheim. Die Rückfahrt ab Böhmenkirch wird ca. um 20:00 beginnen. Das Geld wird im Bus eingesammelt. Die Anmeldung erfolgt bitte bei hans- Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , oder der Rufnummer 07021-998 998 9.

03.05.2016 Bürgerbeteiligung Windpark und Wasserkraft

Bürgerbeteiligung Windpark und Wasserkraft

Stettener Hoehe
Die Teckwerke Bürgerenergie Genossenschaft stellt neue Projekte im Bereich erneuerbare Energien vor. Nachdem in den vergangenen Jahren erfolgreich etliche Photovoltaikanlagen umgesetzt wurden, an denen die Teckwerke mit ihren über 350 Mitglieder beteiligt sind, gibt es jetzt Projekte im Bereich Windkraft, Wasserkraft und im Wärme-Contracting. Olaf Essig, der Windexperte im Vorstand der Genossenschaft freut sich: „…dass die geplanten Windparks Lauterstein und Länge in Baden-Württemberg liegen, da das bei der geringen Anzahl an Standorten, die im Ländle umgesetzt werden keine Selbstverständlichkeit ist“. Felix Denzinger, Vorstand der Teckwerke, verrät das Erfolgsrezept: „Durch Kooperation mit anderen Energiegenossenschaften können wir jetzt auch in den Bereichen Wasser und Wärme unser Portfolio deutlich ausweiten und noch erfolgreicher nachhaltige Projekte umsetzen“. Bürger und Unternehmen können sich als Mitglieder der Genossenschaft jetzt am Projekterfolg beteiligen. Weitere Informationen und Projektdetails werden am Montag, 9.5. um 19 Uhr in der Stiftsscheuer in Kirchheim, Widerholtstraße 6 – 8 vorgestellt. 

27.01.2015 SL Studio mit Teckstrom und -Gas

SL StudioDas SL Sportstudio aus Kirchheim geht ab 2015 neue Wege: Die Energieversorgung mit Strom und Gas wird komplett an die Teckwerke Bürgerenergie eG übergeben. Marko Unverdruss, Geschäftsführer des Studios, ist sich sicher: „Nachhaltige Energie aus der eigenen Stadt passt zu unserer Idee, Gesundheit, Fitness und Wellness zusammenzubringen." Der Teckwerke Vorstand Felix Denzinger bekräftigt diesen Schritt: „Bei unserer Bürgergenossenschaft begrüßen wir Gewerbekunden wie das SL Studio gerne auch als Mitglied. Das schafft Transparenz und bringt die Bürgerenergiewende in Kirchheim kräftig voran."

25.09.2014 Minister besuchtTeckwerke Eröffnung

Wendlingen: Am Energiewendetag hatte die Teckwerke Bürgerenergie Genossenschaft zur Eröffnung der ersten Kundenfiliale in die Hauptstr. 70 eingeladen. „Nachdem am Firmensitz in Kirchheim kein Kundenbesuch möglich ist, freuen wir uns besonders über diese Anlaufstelle für unsere Stromkunden," erläutert Vorstand Felix Denzinger. Neben den neuen Büroräumen sowie der Ausstellung zu Photovoltaikanlagen, die gemeinsam mit der Firma energieteam süd betrieben werden, war auch ein innovativer Tesla (Elektroauto) vor Ort zu besichtigen. Begeistert erläutert der Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Söllner: „Unser Markenzeichen ist preiswerter Ökostrom aus der Region – und wenn Autos mit Ökostrom fahren, wird auch die Mobilität sauber." Dies kann auch Landesumweltminister Franz Untersteller bestätigen, der in einem Fahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb angereist ist. Er gratuliert zur Eröffnung: „Mich beeindruckt, dass diese Genossenschaft es schafft, den Strom aus ihren Solaranlagen den Bürgern und Unternehmen zu verkaufen. Damit gibt es Strom aus der eigenen Stadt." Der Landtagsabgeordnete Andreas Schwarz (Grüne) aus Kirchheim bestätigt: „In Kirchheim und Umgebung haben die Teckwerke schon zahlreiche städtische und private Dächer mit Solarpanelen belegt." Bürgermeister Steffen Weigel freut sich über die Eröffnung: „In Wendlingen am Neckar haben wir die Teckwerke schon bei der Erarbeitung des Klimaschutzkonzepts schätzen gelernt". Im Laufe des Nachmittags wird das Sommernachtsquiz aufgelöst: Bei der abgebildeten Bürgerenergieanlage, die auch im Kinospot zu sehen ist, handelt es sich um die Freihof Realschule–Neubau. Unter den zahlreichen Einsendungen ging als erster Preis ein Energiesparset an Marianne Hansen aus Kirchheim Teck. Der zweite Preis ging ebenfalls nach Kirchheim, der dritte Preis nach Emden. Der Tag der Eröffnung war abgerundet mit zahlreichen Vorträgen zu Photovoltaikanlagen, zur Stromproduktion und zu Solarspeichern.

13.8.2014 Teckstrom - der neue Bürgerstrom aus Kirchheim

Teckstrom - der neue Bürgerstrom aus Kirchheim

Ab 15.08.2014 gibt es ein neues Angebot der Teckwerke Bürgerenergie eG: Den Teckstrom aus Kirchheim. Der Vorstand Felix Denzinger dazu: "Endlich können die Teckwerke 100% Ökostrom anbieten, der auch den Solarstrom aus Bürgeranlagen vor Ort enthält, die Gründung der Bürgerwerke macht es möglich." Die Teckwerke haben sich gemeinsam mit achtzehn anderen Energiegenossenschaften zu den Bürgerwerken zusammengeschlossen. Diese Dachgenossenschaft bündelt für die Teckwerke administrative Aufgaben, nimmt Solarstrom der Mitgliedsgenossenschaften auf und gleicht die fehlende Energie mit einem süddeutschen Wasserkraftwerk aus.

Die Vision der Bürgerwerke: Bürger versorgen sich selbst mit Energie aus Bürgeranlagen vor Ort – umweltfreundlich, sicher und unabhängig. Felix Schäfer, Vorstand der Bürgerwerke eG, meint dazu: "Viele Bürger betreiben wie die Teckwerke gemeinschaftlich Solaranlagen in ihrer Region. Bisher wird der Strom ins Netz eingespeist, in Zukunft soll er vor Ort verbraucht werden. Was einer nicht schafft, das schaffen viele – im Verbund der Bürgerwerke. Als Teilhaber ihres eigenen Energieversorgers bestimmen die Energiebürger selbst über Herkunft und Kosten ihrer Energie. Die Bürger nehmen ihre Energieversorgung selbst in die Hand!"

Die Teckwerke zeigen ab dem 14.08.2014 im Sommernachtskino in Kirchheim/Teck einen Informationsfilm über den neuen Teckstrom, verbunden mit einer Quizfrage, auf welchem Dach sich die Bürgersolaranlage der Teckwerke befindet. Der Spot ist auch auf der Webseite der Teckwerke zu sehen: http://teckwerke.de/index.php/news 

Logo der Bürgerwerke:

Bewegung im Kirchheimer Konzessionspoker

Teckwerke Bürgerenergie bewirbt sich um das Kirchheimer Stromnetz

Alle 20 Jahre wird die Konzession für das Stromnetz neu vergeben, so endet aktuell die Bewerbungsfrist in Kirchheim Teck am 7. Februar. Jetzt gab die Teckwerke Bürgerenergiegenossenschaft bekannt, dass Sie eine eigene Bewerbung für das Stromnetz abgeben wird. Seit bald 5 Jahren arbeitet das Team der Teckwerke Bürgerenergie auf dieses Datum hin. Bereits Mitte 2009 setzten sich engagierte Bürger für die Gründung eines Stadtwerkes mit Bürgerbeteiligung ein, um einen Rückkauf der Stromnetze von der EnBW zu ermöglichen. 2012 wurde das Konzept der Genossenschaft mit dem deutschen Solarpreis ausgezeichnet. Nach anfänglicher Ablehnung hat die Stadt Kirchheim dann 2013 Teile des Konzeptes umgesetzt: Eine gemeinsame Gesellschaft der Stadt mit der EnBW wurde gegründet. „Dieser Schritt freut uns sehr, da er den Willen zum Stadtwerk zeigt – er ist jedoch gekoppelt mit einer jahrzehntelangen Verpachtung des Netzes an die EnBW. Gerade in der heutigen Zeit der Energiewende wird damit die notwendige Flexibilität eingeschränkt und die Chance auf den ganz großen Wurf vertan.“ folgert Vorstand Olaf Essig. Doch noch ist das Verfahren offen. Die EnBW muss sich mit der Stadt genauso um die Konzession bewerben, wie jeder andere Interessent auch. „Die Vergabe der Konzession für die Netze erfolgt nach objektiven Kriterien wie Preisgünstigkeit, Sicherheit und Verbraucherfreundlichkeit. Wer hier die meisten Punkte bekommt, bekommt das Netz und da wir mit unseren Partnern sehr gut aufgestellt sind, haben wir sehr gute Chancen auf das Netz. Dies hat uns dazu bewogen, eine eigene Bewerbung um die Konzession abzugeben, denn so wird für alle Bürger auf jeden Fall eine Verbesserung erreicht“ erklärt Vorstand Felix Denzinger. „Ein Beteiligungsangebot für die Stadt am Netz war immer Bestandteil unseres Konzeptes und bleibt es weiterhin – auch wenn wir den Zuschlag fürs Netz bekommen, und nicht die EnBW. Den Bürgern sollte gehören, was Sie über die Netzentgelte jahrzehntelang bezahlt haben: Unser Stromnetz.“ Betont Ulrich Mach, ebenfalls Vorstand der Bürgergenossenschaft. Die Ergebnisse des Verfahrens werden im Laufe des Frühjahrs erwartet.

Stadtwerkegründung sinnvoll

Der Rückkauf der Strom und Gasnetze in kommunale Hand ist eine gute Entscheidung, damit wird der Umsetzung dezentraler Lösungen in der Energieversorgung mit einem Gewinn an Nachhaltigkeit und Robustheit Vorschub geleistet. Daher begrüßt die Teckwerke Bürgerenergiegenossenschaft die diskutierte Stadtwerkegründung in Kirchheim obwohl das aktuell vorgesehene Modell der Bürgergenossenschaft nicht weit genug geht. Eine Stadtwerkegründung kann auch Identifikation beim Bürger schaffen, dafür müssen die Bürger jedoch beteiligt werden: "Unser Konzept für Bürgerbeteiligung beim Netzrückkauf hat den deutschen Solarpreis bekommen, dieses zukunftsträchtige Konzept erhält andernorts Zulauf, und sollte auch in Kirchheim eingehend geprüft werden," so Vorstand Felix Denzinger. Das von der Stadt vorgesehene Modell, die Netze sofort wieder vollständig aus der Hand zu geben und zu verpachten vergibt die Chance auf Gestaltungspielraum und eigene Arbeitsplätze. "Durch den Rückkauf sollen die Einflussmöglichkeiten erhöht werden, das kommt uns beim Pachtmodell zu kurz. Zumindest sollte die Laufzeit beschränkt werden", so Vorstand Ulrich Mach.
Für die Gründung ist die Stadt auf einen technischen Partner angewiesen. Dieser sollte nach Ansicht der Bürgergenossenschaft aus dem kommunalen Umfeld kommen. "Ein Konzern hat andere Interessen als ein kommunales Stadtwerk, die Partnerschaft mit einem Konzern wird kaum auf einer Augenhöhe verlaufen", gibt Olaf Essig, der 3. Vorstand zu bedenken. Bei der Bürgergenossenschaft ist die Bereitschaft zur Unterstützung der Gründung und zur Zusammenarbeit mit der Stadt da. Mit bereits über 300 Mitgliedern seit der Gründung im letzten Jahr demonstriert die Bürgergenossenschaft das Interesse der Kirchheimer Bürger. Das Angebot der Genossenschaft an die Stadt, sich an der Gründung mit rund einem viertel zu beteiligen steht weiterhin.

Bürgerbeteiligung ist möglich!

Die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte der Bürgerenergiegenossenschaft in Wolfhagen sorgt bundesweit für Aufsehen:
Sie bekommt eine 25%ige Beteiligung am Stadtwerk Wolfhagen. Damit erhöht sich die Transparenz der Energiegeschäfte, die Bürger identifizieren sich mit Ihrem Stadtwerk und können künftig den Kurs der Geschäftspolitik aktiv mitgestalten. Die Situation in Kirchheim ist für die Teckwerke Bürgerenergiegenossenschaft ungleich schwerer.

Iris Degenhardt-Meister, Vorstand, war am 13.09.2012 in Kirchheim, auf Einladung der Teckwerke, zu Gast und präsentierte, im Spitalkeller, die Erfolgsgeschichte der Bürgerbeteiligung in Wolfhagen.

Liebe Oberbürgermeisterin, lieber Bürgermeister und liebe Gemeinderäte,

wir, engagierte Kirchheimer Bürger, freuen uns sehr, dass Sie sich entschieden haben, ein Stadtwerk zu gründen. Damit verbessern Sie die Einnahmen der Stadt nachhaltig und erhöhen die Einflussmöglichkeiten im Energiebereich stark.

Diese Entscheidung wird unsere Energielandschaft auf Jahrzehnte grundlegend verändern, die Ausgestaltung ist für alle Kirchheimer Bürger wichtig und sollte nicht ohne öffentliche Diskussion festgelegt werden.
 

  • Das Verfahren muss transparent und diskriminierungsfrei sein. Wir halten das Verfahren bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht für transparent, und die Diskriminierungsfreiheit ist für Außenstehende schwer nachprüfbar, da nur hinter verschlossenen Türen diskutiert wird.
  • Dieses Vorgehen öffnet undurchsichtigen Vorgängen Tür und Tor.
  • Da für die Wähler nicht nachvollziehbar ist welche Partei sich für welche Positionen eingesetzt hat,
  • befürchten wir eine Steigerung der Politikverdrossenheit.
  • Die Kompetenz und die Unterstützung durch die Bürger werden dadurch leichtfertig ausgeschlossen.
     

Eine Diskussion der Kriterien für die Partnerwahl mit den Bürgern und die Aufnahme von Anregungen und Ver- besserungen ist möglich, wie die Stadt Stuttgart mit der Vorstellung und Diskussion ihres Verfahrenskataloges am 25.5., 6.7. und 12.7. gezeigt hat. Durch die konstruktive Zusammenarbeit konnten wesentliche Verbesse- rungen erzielt werden.

Diese fehlende Transparenz, verbunden mit umstrittenen Methoden, wie das Ausüben von Druck auf Gemeinderäte und Bürgermeister (Bspl. Neckartenzlingen oder EnBW Deal), sind genau die Gründe, weshalb wir eine direkte Bürgerbeteiligung am Netz fordern. Erst wenn die engagierten und kompetenten Bürger am Netz beteiligt sind ist eine Transparenz gewährleistet, die solche Vorgänge vermeiden hilft.

Eine Stadtwerkegründung in Zeiten eines liberalisierten Strommarktes und eines regulierten Netzbetriebs ist ein Unterfangen mit gewissen Risiken. Zeitgemäß ist es, diese Risiken durch Beteiligung der Betroffenen zu minimieren. Direkte Beteiligung mindert den Widerstand gegen Energieprojekte und baut aktive Unterstützung auf, das ist wissenschaftlich bei vielen großen Energieprojekten schon nachgewiesen. Identifikation statt Opposition. Das ist kein „Nice-to-have" sondern eine unabdingbare Voraussetzung für die Akzeptanz großer Projekte.

Zudem sind uns keine Gründe die gegen eine direkte Bürgerbeteiligung sprechen bekannt. Es können alle Bürger mitmachen, z.B. über eine Genossenschaft. Die Volksbank Kirchheim-Nürtingen hat 50.000 Genossen und ist ein funktionierendes Unternehmen. Eine Genossenschaft ist ebenso schnell entscheidungsfähig wie jedes andere Unternehmen. Im Stadtwerk werden die Bürger nur eine qualifizierte Minderheit stellen, das heißt im Alltagsgeschäft werden diese keine Entscheidung dominieren oder verzögern können, eine Mitsprache wird nur bei grundsätzlichen strategischen Richtungswechseln möglich.

Wir fordern Sie daher auf, den technischen Partner stark zu beschränken und der engagierten Bürgerschaft eine qualifizierte Minderheit am neuen Stadtwerk anzubieten. Sie mögen einwenden, dass der Gemeinderat sämtliche Bürger vertritt, aber aufgrund nicht transparenter und geheimer Vorgehensweisen nimmt leider die Politikverdrossenheit und Fraktion der Nichtwähler ständig zu. Hier könnte die Stadtführung ein positives Zeichen setzen und die Identifikation mit der Gemeinde stärken. Wolfhagen hat es aktuell vorgemacht, und viele andere Städte folgen
Felix Denzinger, Olaf Essig und weitere Kirchheimer Bürger

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